14.05.2007

NRW darf bei der Sektenbekämpfung nicht Däumchen drehen

JU-Vorsitzender Sven Volmering: „Scientology in NRW wieder unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stellen!“

Düsseldorf. Die Junge Union NRW spricht sich für die Wiederaufnahme der Überwachung und Beobachtung der Scientology-Organisation durch den nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz aus.

Der Landesvorsitzende der Jungen Union, Sven Volmering, erklärte dazu heute in Düsseldorf: „Scientology stellt nach wie vor eine Gefahr für die freiheitlich-demokratische Grundordnung in Deutschland dar. Die Einrichtung neuer Scientology-Häuser in NRW darf nicht akzeptiert werden. Besonders perfide ist es, dass die Aktivitäten Scientologys im Nachhilfesektor stark zunehmen. Daher fordern wir die Landesregierung und den Innenminister auf, die Scientology-Organisation in NRW wieder vom Verfassungsschutz überwachen zu lassen. Es kann nicht sein, dass das größte Bundesland bei der Sektenbekämpfung Däumchen dreht“.

Henrik Bröckelmann, Bundesvorstandsmitglied der Jungen Union Deutschlands aus NRW dazu: „Wir müssen die Aufklärungsarbeit, insbesondere an Schulen und Jugendzentren, verbessern. Es ist unbegreiflich, dass die aktuellste Aufklärungsbroschüre der Bundesregierung aus dem Jahr 1998 stammt. Ähnlich sieht es bei den Öffentlichkeitskampagnen der Länder aus. Nordrhein-Westfalen sollte mit gutem Beispiel voran gehen und eine verbesserte Aufklärungsarbeit leisten. Dies muss vorrangig an Schulen geschehen. Schulleitungen, Lehrer und Eltern sollten regelmäßig vom Schulministerium über die Tätigkeiten von Scientology informiert werden. Information ist dabei das Präventionsmittel Nr. 1!“

Bröckelmann und Volmering abschließend: „Konkret fordert die Junge Union als Sofortmaßnahmen:

1. eine sofortige Wiederaufnahme der Überwachung von Scientology durch den nordrhein-westfälischen Verfassungsschutz

2. eine aktualisierte Neuauflage der 1995 vom Verfassungsschutz NRW herausgegebenen Broschüre „Scientology - eine Gefahr für die Demokratie“

3. die Entwicklung einer Informationskampagne über die Gefahren von Sekten durch die Landeszentrale für Politische Bildung in NRW!“

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