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25.09.2019, 13:59 Uhr
CDU-Vorstand will Landrat wieder ins Rennen schicken
Position als führende kommunalpolitische Kraft ausbauen / Schornsteinfeger-Akademie besucht
Die CDU will ihre Position als führende kommunalpolitische Kraft im Kreis Coesfeld bei den Kommunalwahlen 2020 ausbauen. Diese Marschrichtung gab der Kreisvorstand bei einer Sitzung in Dülmen vor. Inhaltlich sowie mit überzeugenden Kandidatinnen und Kandidaten werde die Partei das Wählervertrauen gewinnen, zeigten sich die Vorstandsmitglieder überzeugt.
Für den Posten des Landrats steht ein Bewerber fest: Dr. Christian Schulze Pellengahr will am 13. September kommenden Jahres erneut antreten. „Wir sind überzeugt davon, den besten Kandidaten für diese Position ins Rennen zu schicken“, unterstrich der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Dietmar Panske. Er kündigt an, dass der Kreisvorstand den Amtsinhaber mit „100 Prozent Zustimmung“ den CDU-Mitgliedern vorschlagen werde – diese haben dann in einer Urwahl das letzte Wort über die Kandidatenkür.

Vor ihrer Sitzung besuchte der Vorstand die Schornsteinfeger-Akademie in Dülmen. Aus Kaminkehrern seien längst Fachleute für Brand- und Umweltschutz geworden, berichtete Karl-Heinz van Wesel den CDU-Vertretern. Der Obermeister der Innung betonte, wie wichtig Weiterbildung angesichts dieser rasanten Entwicklung des Berufsstandes sei. Hier komme der Dülmener Akademie eine besondere Rolle zu: „Sie ist die einzige Einrichtung ihrer Art in Nordrhein-Westfalen“, erklärte van Wesel. In Fachkreisen genieße sie deutschlandweit hohe Anerkennung. Etwa 6.000 Teilnehmer pro Jahr besuchten die Lehrgänge.

Seit der Gründung 1977 bereitet die Akademie angehende Schornsteinfeger auf die Meisterprüfung vor. „Die Aufgaben des Schornsteinfegers haben sich seitdem verändert und erweitert“, erklärte Schulleiter Bernd Vollmer. Neue Erkenntnisse und Veränderungen im Baubereich, moderne Heizsysteme, geänderte gesetzliche Vorgaben und Umweltauflagen finden sich in den Lehrplänen wieder. „Insbesondere die Themen Energie und Lüftung haben erkennbar an Bedeutung gewonnen“, erklärte er. Geblieben ist das Image des Glücksbringers. Vielleicht auch deshalb sei die Nachfrage seitens des Nachwuchses „erfreulich gut“. Und wer sich für den Beruf entscheidet, bleibt auch dabei: „Es gibt während der Ausbildung praktisch keine Abbrecher“, unterstrich der Schulleiter.

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